Devisenbroker Vergleich

Auch wenn in der Europäischen Union die einheitliche Währung Euro gilt, wird an den großen Börsen weltweit ein reger Handel mit Devisen betrieben. Die Fremdwährungen aus aller Welt werden von den Devisenhändlern gekauft und verkauft. Der Devisenhandel findet vielfach über das Internet statt. Mit Devisen handeln nicht nur Banken, Staaten, Importeure und Exporteure. Vielmehr sind auch Privatpersonen zu finden, die sich mit dem Handel von Währungen aus fremden Ländern beschäftigen, um damit Geld zu verdienen. Privatanleger können aber nicht direkt am Devisenhandel teilnehmen und müssen zu diesem Zweck Handelskonten eröffnen, die über einen Broker laufen. Wer auf der Suche nach einem sehr guten Devisen Broker ist, muss unterschiedliche Gesichtspunkte berücksichtigen, um einen verlässlichen Partner für diese Geldanlageform zu finden. Als Hilfestellung bei der Suche sollte der Devisenbroker Vergleich zurate gezogen werden.

Die Aufgaben eines Devisen Brokers

Foreign Exchange Market ist der englische Begriff für den Devisenmarkt, woraus sich die Bezeichnung Forex für den internationalen Handel mit fremden Währungen ergibt. Daher werden Devisenhändler auch als Forex Händler und Forex Trader bezeichnet. Der Devisen Broker wird auch als Forex Broker bezeichnet. Mittlerweile können auch Privatpersonen am Devisenhandel teilnehmen. Die privaten Anleger kaufen und verkaufen die Devisen aber nicht direkt am weltweiten Markt selber, sondern benötigen dafür einen Devisen Broker. Im Devisenbroker Vergleich kann der Händler schnell und einfach nach einem passenden Broker Ausschau halten.

Zu den Aufgaben eines Forex Brokers gehören die Bereitstellung eines Handelskontos und die Durchführung von weltweiten An- und Verkäufen von Devisen. Viele Devisen Broker bieten aber noch zusätzliche Leistungen an, die genutzt werden können. Dazu gehören beispielsweise Tipps für einen erfolgreichen Devisenhandel, immer aktuelle Wirtschaftsnews, Webinare, Schulungen und Workshops, die sich auf das Thema Forex Handel beziehen. Geboten wird vielfach auch ein umfangreicher Kundensupport.

Um den richtigen Broker im Devisenbroker Vergleich zu finden, sollte folgenden Punkten Beachtung geschenkt werden:

  • Wo ist der Geschäftssitz des Devisenbrokers?
  • In welcher Sprache ist die Internetseite gestaltet?
  • Wie ist die Erreichbarkeit des Kundensupports?
  • Welche Gebühren werden vom Devisenbroker für die Durchführung einer Order verlangt?
  • Wie gestalten sich die Gebühren des Devisenbrokers für Überweisungen auf das Referenzkonto des Händlers?
  • Auf welchem Weg und wie oft werden Überweisungen auf das Referenzkonto getätigt?
  • Wie gestaltet sich die Meinung anderer Devisenhändler über den ausgewählten Broker?
  • Wie aktuell sind die weltweiten Wirtschaftsnews und Finanzdaten?
  • Wie sieht die Stabilität und Zuverlässigkeit der Handelsplattform aus?
  • Wird durch den Devisenbroker ein Demokonto zur Verfügung gestellt?

Die Wichtigkeit eines Demokontos

Gerade für diejenigen, die gerade mit dem Forex-Handel beginnen, ist ein Demokonto hilfreich, um den Handel mit Devisen zu erlernen. Im Devisenbroker Vergleich sollte daher geschaut werden, ob ein kostenloses Demokonto bereitgestellt wird, welches über ein virtuelles Guthaben verfügt. Durch das Demokonto wird dem Händler die Möglichkeit geboten, unterschiedliche Handelsstrategien zu entwickeln und zu testen. Selbst erfahrene Forex Händler nutzen die Demokonten, um zu überprüfen, ob die neuen Strategien Gewinnmöglichkeiten bereithalten. Dadurch wird gewährleistet, dass beim realen Handel die Verluste auf ein Minimum beschränkt werden können. Vielfach wird das Demokonto nur für einen begrenzten Zeitraum bereitgestellt. Danach werden meist Gebühren für die weitere Nutzung fällig. Oftmals sind bei einem Demokonto auch die Anzahl der Handelspaare begrenzt, auch wenn im realen Handel deutlich mehr zur Verfügung gestellt werden. Dieses lässt sich aber mit dem Devisenbroker Vergleich herausfinden.

Unterschiedliche Plattformen des Forex Handel

Auffällig ist im Devisenbroker Vergleich, dass die Forex Broker mit unterschiedlichen Handelsplattformen arbeiten, um am internationalen Devisenhandel teilnehmen zu können. Wichtig sollte für jeden Forex Händler sein, dass die jeweilige Handelsplattform technisch zuverlässig ist und die Order in Echtzeit ausgeführt werden kann. Eine gute Handelsplattform erfüllt aber noch zusätzliche Funktionen. Sie bietet beispielsweise umfassende Analysen und versorgt den Händler mit Charts und Trading Tools, wodurch der Forex Handel deutlich erleichtert wird und sich die Gewinnchancen erhöhen. Einige Handelsplattformen setzen voraus, dass sie zuerst auf den heimischen Rechner heruntergeladen werden müssen, bevor sie genutzt werden können. Die Handelsplattform sollte eine einfache Nutzung und übersichtliche Darstellung aller Daten bereitstellen. Zusätzlich sollte sie an die eignen Bedürfnisse angepasst werden können. Der Devisenbroker Vergleich zeigt auch, dass einige Devisen Broker eine eigens entwickelte Software für die Plattform entwickelt haben. Eine solche Software ist beispielsweise bei eToro und IGMarkets zu finden. Im Forex Handel zählen Meta Trader 4 (MT4) und Meta Trader 5 (MT5) zu den bekanntesten Handelsplattformen. Sie werden von einer Vielzahl von Forex Händlern genutzt.

Mit dem Devisenbroker Vergleich den günstigsten Forex Broker finden

Im Devisenbroker Vergleich kann der Händler auch einen Einblick in die unterschiedlichen Konditionen nehmen, die für die Leistungen des Brokers erbracht werden müssen. Denn jeder Broker verlangt für die Ausführung einer Order im Bezug auf An- und Verkauf eine Gebühr. Diese Gebühr wird als Spread bezeichnet. Dabei handelt es sich um die Differenz zwischen dem Ankaufskurs und dem Verkaufskurs. Der Ankaufskurs wird auch als Geldkurs und der Verkaufskurs als Briefkurs bezeichnet. Der Händler muss diese Gebühr immer bezahlen, auch wenn keine Gewinne erzielt wurden. Zusätzlich zum Spread verlangen manche Broker auch Geld für die Kontoführung, Überweisungen und Chartanalysen.

Gute Forex Broker bieten Hilfestellungen

Ein guter Forex Broker bietet neben einer übersichtlichen Handelsplattform und einem zuverlässigen Kundensupport auch zusätzlich Unterstützung in weiteren Bereichen an. Daher sollte der Devisenhändler im Devisenbroker Vergleich auch darauf achten, welche Mindesteinlage durch den Broker gefordert wird. Fällt die Summe der Mindesteinlage zu niedrig aus, besteht das Risiko, dass der Händler bei einem ungünstigen Kursverlauf nachzahlen muss. Die Mindesteinlage wird auch als Margin bezeichnet. Um eine Nachzahlung bzw. ein Margin Call zu vermeiden, sollte der Händler im Devisenbroker Vergleich darauf achten, dass durch den Broker eine sogenannte Airbag-Funktion angeboten wird. Diese Funktion entbindet den Händler aus der Nachschusspflicht, wenn sich der Markt entgegengesetzt entwickelt. Die finanziellen Verluste beschränken sich dann nur auf das eingesetzte Kapital. Garantierte Stopp Loss Order sind auch wichtig für einen erfolgreichen Devisenhandel. Mit dieser Option setzt der Händler einen bestimmten Kurs fest, bei dem die Devisen automatisch verkauft werden sollen. Dadurch können Verluste vermieden werden. Da der weltweite Devisenhandel ein sehr schnelllebiges Geschäft ist, kann eine Stopp Loss Order nicht immer durchgeführt werden. Um aber eine Stopp Loss Order garantieren zu können, verlangen einige Broker für diese Garantie eine nicht unerhebliche Gebühr.

Einlagensicherung beim Devisen Broker wichtig

Bei Devisen Brokern kann es sich sowohl um Banken, wie auch um internationale Unternehmen und Finanzberater handeln, die als Forex Broker am Markt auftreten. Auf dem Handelskonto der Händler muss ein Mindestguthaben vorhanden sein. Zudem können hohe Gewinne im Forex Trading erwirtschaftet werden, die ein erhebliches Vermögen auf dem Konto des Händlers darstellen. Damit die Sicherheit des Guthabens garantiert wird, sollte der Händler bei der Wahl des Brokers darauf achten, in welchem Land der Forex Broker ansässig ist. Dieses begründet sich auf der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen, denen deutsche Broker unterliegen. Dieses bedeutet, dass bei einer Insolvenz des Brokers bis zu 90% des geforderten Guthabens, maximal 20.000 Euro, an den Händler ausgezahlt werden und nicht in die Insolvenzmasse fließen. Wird das Geld des Händlers bei europäischen Kreditinstituten deponiert, ist bei einer Insolvenz der Bank ein Betrag von 100.000 Euro abgesichert. Ist der Geschäftssitz außerhalb Europas kann die Absicherung niedriger ausfallen oder gar nicht vorhanden sein.

Anforderungen des Forex Händlers an den Devisen Broker

Mit dem Devisenbroker Vergleich hat der Forex Händler die Möglichkeit, genau den richtigen Devisen Broker zu finden, der das anbietet, was sich der Händler vorstellt. Dazu sollte der Händler überlegen, ob besonders großen Wert darauf gelegt wird, dass eine Vielzahl von handelbaren Devisenpaaren bereitgestellt werden oder ob ein niedriger Spread bevorzugt wird. Wenn der Händler nicht über fundierte Englischkenntnisse verfügt, sollte auf einen deutschsprachigen Kundensupport geachtet werden. Wer als Händler nicht über mehrere Monitore verfügt, sollte schauen, dass der Broker den Handel aus den Charts heraus anbietet.

Erfahrungen anderer Devisenhändler nutzen

Viele erfolgreiche Forex Trader teilen mit anderen Händlern ihre Erfahrungen, die sie beim Devisenhandel machen konnten. Im Internet gibt es einige Broker, die für den Erfahrungsaustausch einen eigenen Blog zur Verfügung stellen. Zudem werden erfahrene Händler für die Beantwortung von Fragen, die durch Anfänger gestellt werden, herangezogen. Zusätzlich sind Erfahrungsberichte bei anderen Devisenhändlern zu finden, die einen bestimmten Broker empfehlen. Desweiteren werden Tipps für eine erfolgreiche Handelsstrategie gegeben. Eine schöne Option bieten manche Broker. Sie ermöglichen den Tradern die Handelsaktivitäten anderer zu beobachten und für sich selber umzusetzen. Gerade unerfahrene Forex Händler erhalten dadurch die Chance, am internationalen Devisenhandel gutes Geld zu verdienen.

Verluste durch einen Devisenbroker Vergleich vermeiden

Der Forex Handel sieht den Einsatz von Hebeln vor, mit denen der Händler sein eingesetztes Kapital deutlich erhöhen kann. Durch den Einsatz dieses Instruments kann der Forex Trader mit einem geringen Geldbetrag erheblich höhere Beträge zum Handeln einsetzen. Beispielsweise hat der Händler die Möglichkeit das Hundertfache oder Vierhundertfache der eingesetzten Summe zu nutzen. Entwickeln sich die Währungskurse so, wie der Händler es erwartet hat, erhöht sich der Gewinn um den eingesetzten Hebel. Wenn aber die Devisenkurse eine andere Richtung einschlagen, ist der Verlust auch dementsprechend höher. Die Kursunterschiede werden anhand der vierten Stelle hinter dem Komma des Kurses ermittelt. Einige Broker legen die fünfte Stelle hinter dem Komma zugrunde. Unbedeutende Wirtschaftsnachrichten oder politische Entwicklungen können für Kursveränderungen ausschlaggebend sein. In Sekundenschnelle verändern sich die Kurse an den Devisenmärkten. Beim Devisenbroker Vergleich sollte daher genau geschaut werden, welche Hebel der jeweilige Forex Broker bereitstellt, welche Stelle hinter dem Komma zur Ermittlung des Kursunterschieds herangezogen wird und wie aktuell die bereitgestellten Wirtschaftsnachrichten sind.

Der Forex Handel – Fünf wichtige Fragen und Antworten!

1. Was bedeutet „Kursanstieg“ bei einem Währungspaar?

Wenn bei einem der beiden Währungsungspaare der Kurs steigt, bedeutet dieses für den anderen Kurs einen Wertverlust. Wird von steigenden oder fallenden Kursen gesprochen, bezieht sich diese Äußerung auf die zuerst genannte Währung. Wer beispielsweise beim Währungspaar US-Dollar zu Euro von einem Anstieg des Dollars profitiert werden möchte, entscheidet sich für den Kauf. Wird aber ein stärkerer Euro erwartet, wird verkauft.

2. Mit welchen Währungen kann Devisenhandel betrieben werden?

Welche Währungen angeboten werden, hängt jeweils vom Broker ab. Fast alle Broker verfügen über das Währungspaar US-Dollar/Euro. Desweiteren haben fast alle Broker das Währungspaar britische Pfund/Euro und britische Pfund/Us-Dollar im Angebot. Weniger zu finden sind beispielsweise Währungen wie der Singapur Dollar oder der südafrikanische Rand. Fast gar nicht angeboten werden exotische Währungen wie der Neue Metical aus Mosambik. Zusätzlich gilt, dass nicht alle Währungen miteinander kombinierbar sind. Eventuell wird die Möglichkeit geboten den Euro zum Singapur Dollar oder zum afrikanischen Rand zu handeln. Ausgeschlossen ist aber der Handel Singapur Dollar zum südafrikanischen Rand.

3. Welche Gebühren fallen beim Devisenhandel an?

Bei vielen Forex Brokern wird auf eine Handelsgebühr verzichtet. Die Finanzierung erfolgt aus der Differenz des Kauf- und Verkaufskurses, der als Spread bezeichnet wird. Urlaubern ist das aus dem Sortentausch bekannt. Genauso verfahren auch Wechselstuben und Banken, denn sie verkaufen eine Währung zu einem höheren Kurs als wenn sie die Devisen zurückkaufen.

4. Sind Einkünfte aus dem Devisenhandel steuerpflichtig?

Auf die Einkünfte aus den Devisengeschäften muss die Kapitalertragssteuer entrichtet werden. Die Einkünfte müssen durch den Händler selbst versteuert werden.

5. Gibt es Demokonten beim Devisenhandel?

Viele Broker bieten ein Demokonto an, mit denen der Händler ohne Risiko Devisenhandel betreiben kann.